50 Jahre "Sechstagekrieg"

In den vergangenen Tagen jährte sich der sogenannte "Sechstagekrieg" zum 50. Mal. Dementsprechend sammelten sich auch die Artikel zum Thema, hier eine Auswahl von Texten, die in den letzten sieben Tagen erschien:

FAZ: Das lange Warten auf den Frieden
"Es war ein Konflikt, der den Nahen Osten für immer veränderte: Der Sechstagekrieg vor fünfzig Jahren hat Israelis und Palästinenser zusammengeführt – und doch einander fremder gemacht denn je. Eine Zeitzeugen-Reportage."
Jüdische Allgemeine: Heiliges Land
"Vor 50 Jahren, im Juni 1967, eroberte Israel im Sechstagekrieg unter anderem das Westjordanland – Gebiete, die den Israeliten in der Tora versprochen wurden. Wir haben sechs Rabbiner und eine Rabbinerin in Deutschland gefragt: Gehört dieses Land, das in der Tora als Judäa und Samaria bezeichnet wird, wirklich uns? Hat Gott es uns gegeben, damit Juden es verwalten sollen? Oder sollte man dieses Versprechen Gottes nicht wörtlich nehmen – und vor allem eine friedliche Regelung mit den Nachbarn anstreben? Und darf man auf Land, das Gott dem Volk Israel versprochen hat, denn überhaupt verzichten?"
Jüdische Rundschau: 
Israel und der Sechs-Tage-Krieg von 1967
"Der Sechstagekrieg von 1967 jährt sich in diesem Juni zum 50. Mal. Dieser kürzeste aller Kriege im Nahen Osten hat die regionalen Machtverhältnisse wie kein zweiter geprägt. Alle nachfolgenden militärischen Auseinandersetzungen und Krisen, vom Jom-Kippur-Krieg 1973 bis zur Intifada, sind eine unmittelbare Folge dieser sechs intensiven Kriegstage."
NZZ: Die neue Heimat, die nicht sein darf
"Der Sechstagekrieg prägte die Identität der Palästinenser, aber auch die Länder, die viele Flüchtlinge aufnahmen. Vier Palästinenser in Jordanien erzählen von Vertreibung, Resignation und Widerstand."
Spiegel: Sechstagekrieg 1967 – Der Sieg, der keiner war
"Per Überraschungsangriff besiegte das bedrohte Israel vor 50 Jahren drei arabische Armeen und wurde zur Besatzungsmacht. Es war ein Triumph mit fatalen Folgen - sie bestimmen die Gegenwart und entscheiden über Israels Zukunft."
Tagesspiegel: Wie Israel in sechs Tagen einen Krieg gewann
"Am 5. Juni 1967 begann der Sechstagekrieg. Die israelische Regierung fürchtete die Auslöschung des jüdischen Staates. Es wurde ein blitzschneller Sieg."
taz: Sieg der Siedler
"Die Angst vor palästinensischen Raketen ist in Israel größer als die Ablehnung der Besatzung. Frieden ist zur Utopie geworden."
ZDF/heute: Ein Triumph, den längst nicht mehr alle feiern
"Für Israel war der Sechs-Tage-Krieg im Juni 1967 ein Triumph. Viele hatten einen zweiten Holocaust befürchtet. Stattdessen wurde Israel in sechs Tagen zur stärksten Nation im Nahen Osten. Doch die militärische Meisterleistung von damals bereitet der Region bis heute Probleme."