Aus den Streams vom 25. Juni bis 2. Juli, Teil 1

Es hat sich einiges angesammelt, daher aufgeteilt...

Das in kurzer Zeit in Gang gesetzte und abgeschlossene Verfahren der "Ehe für alle" (korrekt laut Gesetz: "Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare") stieß in Medien und Social Media auf Breite Zustimmung. Kritik am Verfahren gab es jedoch u.a. von Roland Tichy am 30. Juni auf Tichys Einblick.

Im Widerspruch zur im März verschärften Richtlinie der EU zum Waffenrecht hat das tschechische Unterhaus jetzt eine Lockerung des Waffenrechts beschlossen, berichtet Die Presse aus Österreich am 28. Juni.

Frank Jordan hat 24. Juni in seinem Blog einen Text veröffentlicht, der am 27. Juni auf eigentümlich frei zweitverwertet wurde; die Überschrift: "Der Islam ist nicht das Problem —Wir selber sind es".

Themenblock: Telepolis schreibt am 26. Juni, dass die Stadt Rom keine Migranten mehr aufnehmen wolle; der Bayernkurier betitelt am 21. Juni seine Bilanz zum Weltflüchtlingstag mit "Vor der großen Völkerwanderung"; die Bündnisgrüne MdEP Franziska Keller schlägt gegenüber der NOZ u.a. vor, so Der Westen am 20. Juni, ganze syrische Dörfer in Lettland anzusiedeln; die NZZ aus der Schweiz fasst am 27. Juni die Ergebnisse des niederländischen Soziologen Ruud Kopmans mit der Überschrift zusammen, dass Multikulti zu " Abkapselung" führe; und Tichys Einblick setzt am 26. Juni die Hauptthesen eines Vortrags von Asfa Wossen-Asserate unter den Titel "Wer den Westen bewahren will, muss Afrika retten".

Vermieter: Die Liberal-Konservativen Reformer im Münchner Rathaus (LKR), die "Alternative für Anständige, rechts von schwarz-rot-grün und links von AfD/NPD" fasst in einer Meldung vom 22. Juni zusammen, wie die Rathausmehrheit Wohnungseigentümer sehe — als "Täter". Für TE macht sich Manfred Gburek in seiner Kolumne " Geldwoche" am 28. Juni Gedanken über mögliche Folgen einer "sozialpolitisch motivierten Verschärfung der Mietpreisbremse" für Vermieter.

Von einem Bremer Pilotprojekt für Langzeitarbeitslose berichtet die TAZ am 31. Mai: "Wer Hartz IV bezieht, soll was tun".