Die FES, eine Studie über Demokratie in Deutschland und Telepolis

Unter dem Titel „Die Distanz des "Wahlvolks"“ fasst Thomas Pany für Telepolis die „mittlerweile [...] leicht veränderte Version“ (PDF, FES) der Studie „Vertrauen in Demokratie“ der SPD-nahen _Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen.

Der Kommentar „Demokratie?“ von Leser „Udo Helms“, dessen Fazit „ Demokratie-Simulation Deutschland“ lautet, wird von den anderen Lesern sehr wohlwollend (also sehr grün) bewertet. „Gerardo“ indes verlinkt in seinem Kommentar auf den Kommentar u.a. Beiträge von Heise, Campact und DW, die unterstreichen (sollen), dass die „Demokratie in der EU stückchenweise immer weiter abgeschafft“ werde.

Einen anderen Ansatz wählt „Googlefix“, der seinen Kommentar mit „Schichtkuchen“ betitelt hat. Er bezeichnet die Studie, die er erklärtermaßen nur teilweise gelesen habe, als „Geseier“, denn „Auswüchse wie "Soziales Vertrauen nach Parteianhänger_innenschaft", sind mit einem gesunden Geist kaum vereinbar“. Davon abgesehen stört er sich auch an der oftmals weniger an Faktien orientierten Herangehensweise bzw. der vereinfachten Schematisierung. So basiere beispielsweise die „Schichtzugehörigkeit“ auf einer Selbsteinschätzung, während die vier „Bürger_innentypen“ schlicht „staatstragend“ oder „untertänig“ bzw. „entfremdet“ oder „kritisch“ wären – wo es doch auch ebenso kritische wie gleichzeitig staatstragende Bürger geben könne.