Die Kinder und das Klima

Der eine Teil der Welt freut sich, weil es junge Menschen wie die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg gibt, die als Initiatorin der freitäglichen Demonstrationen „Fridays for Future“ gilt. So verlieh ihr beispielsweise der Medienpreis „Goldene Kamera“ den eigens kreierten „Sonderpreis Klimaschutz“. Gut kam das indes nicht überall an, wie beispielsweise dieser Artikel von bento vom 1. April zeigt. Zwei Wochen zuvor wurde sie übrigens (wie vor ihr erfolgreich beispielsweise Barack Obama, Welt vom 5. Oktober 2017) bereits für den Friedensnobelpreis nominiert, wie u.a. der Spiegel am 14. März dokumentiert.

Kinder müssen jedoch nicht grundsätzlich gut für das Klima sein. Das wissen jene Welt-Leser, die am 9. Mai das Interview „Wir müssen weniger werden, wenn es den Planeten länger geben soll“ mit der „Radikalfeministin“ (Standard) Verena Brunschweiger gelesen haben und dessen Thema beispielsweise einen Monat zuvor auf Inforadio behandelt wurde.

Was übrigens auch nicht gut für das Klima ist: der Ressourcenbedarf für das Musik-Streaming, so Heise bzw. Technology Review am 10. Mai.