Eine ganz kleine Presseschau zur Fußball-WM, garniert mit einem Hauch von Politik

Fußball und Politik

Dass es eine Schnittmenge zwischen Fußball und Politik gibt, zeigte sich in diesem Blog jüngst rund um Mesut Özil beispielsweise hier, hier, hier, hier und hier.

Dass es aber noch direkter geht, zeigte sich beispielsweise in dem Beitrag Maas sagt Deutschen, welches Land sie bei der WM anfeuern sollen – "Wir brauchen einen radikalen Schulterschluss." der HuffPost vom 6. Juli oder vier Tage später im Live-Ticker der Zeit (Link im Bild):

Screenshot von Zeit.de

Fußball und Kommerz und Sexismus

Unweigerlich geht es beim Thema Fußball aber immer auch um Geld.

So lässt sich bei der Formulierung "Am Ende bedeutet die Trickserei für Ronaldo Erleichterungen von bis zu 44 Millionen Euro" durchaus ein kleiner Hauch von Neid-Debatte erschnuppern, denn die Erleichterungen genießt ja nicht der Fußballer, der ein bestimmtes Nettogehalt fordert, sondern sein Arbeitgeber, der sonst ein deutlich höheres Bruttogehalt hätte zahlen müssen: Steuer-Beben in Italien: So half der Staat Juventus beim Transfer von Ronaldo (Sportbuzzer, 12. Juli)

Mit dem Spektakel "FIFA-WM 2018", dass ja irgendwie (durch Sponsoren) finanziert werden muss, beschäftigte sich die Zeit am 12. Juli: Fußball-WM: Fifacola aus Fifabechern mit Fifamais.

Mit einem anderen Aspekt der fan- und fernsehfreundlichen Bilder setzte sich die AP (via NY Times am 12. Juli) auseinander. Konkret wird in einem Nebensatz des Artikels die Hoffnung der FIFA ausgedrückt, dass "hunderte von Millionen Zuschauern" bei künftigen Turnieren "a more respectful view of women at games" erhalten werden: Sexism Tops Racism as a World Cup Fan Problem in Russia )

Quasi die Schnittmenge aus den beiden vorstehenden Artikeln – "Sexismus" und "Marktwirtschaft" – ist dieses Doppel aus Tweet und Replik, wobei die Anzahl der ReTweets ungefähr auf Augenhöhe ist , aber ein leichtes Ungleichgewicht bei den Herzchen für den Beitrag von MelloYelloMan39 besteht: