Entschließung der UN-Menschenrechtskommission vom 17. April 1998

Artikel 6
Jegliche Praxis oder Politik, die das Ziel oder den Effekt hat, die demographische Zusammensetzung einer Region, in der eine nationale, ethnische sprachliche oder andere Minderheit oder eine autochthone Bevölkerung ansässig ist, zu ändern, sei es durch Vertreibung, Umsiedlung, und/oder eine Kombination davon, ist rechtswidrig.
Entschließung der UN-Menschenrechtskommission vom 17. April 1998, zit. nach: Parlamentarischer Beratungs- und Gutachtendienst des Landtags NRW: Information 13/1289 – "Das Recht auf Heimat" (PDF), 24. Mai 2004, bzw. Zentrum gegen Vertreibungen: Internationale Dokumente

Es ist sicherlich eine spannende Frage, wie Juristen – hätte es diese Entschließung schon früher gegeben – die europäische Besiedlung Nordamerikas und Australiens beurteilt hätten.