"Gesetz zur Förderung der Demokratie"

Manche Aussagen muss man erst einmal ruhen und auf sich einwirken lassen, um ihren vollen Gehalt zu erfassen:

Das Gesetz zur Förderung der Demokratie

"müsse unmissverständlich klar machen, dass es auch die Aufgabe des Staates sei, die demokratische Bildung junger Menschen auf allen Ebenen zu organisieren"

so die Bundesfamilienministerin laut der "Die Zeit" (5. September) gegenüber der "Die Welt".

In dem Kontext in dem Social Media als " passend" aufgetaucht: das "Jugendgesetz der DDR", das aus heutiger Sicht durchaus eine interessante Lektüre darstellt. So gehörten zu den "1946 von der Freien Deutschen Jugend proklamierten Grundrechte(n) der jungen Generation" neben den politischen Rechten u.a. das "Recht auf Arbeit und Erholung" und das "Recht auf Freude und Frohsinn". Es finden sich noch ein paar andere Wendungen, die heute nicht mehr üblich sind.