„Härte gegenüber Härtefällen“

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Der Suchbegriff „Kirchenasyl“ (zum historischen und rechtlichen Kontext siehe z.B. den Eintrag in der Wikipedia) gibt es hier im Blog bislang zwei Treffer – Aus den Streams – Medien- und Presseschau vom 27. Juli 2017 („Kirchenasyl in Bayern – Wenn Kümmern zur Straftat wird“, SZ.de vom 23. Juli) und Medien- und Presseschau KW 16-2018 („Asylbewerber – 611 Flüchtlinge bekommen Schutz: Kritik an Kirchenasyl wächst, nun wehren sich Geistliche“, Focus.de vom 2. April 2018).

Mit dem heutigen Tag kommt ein dritter Artikel dazu: Streit ums Kirchenasyl – Härte gegenüber Härtefällen (SZ, 27. Dezember).

Die dazugehörige – und (mit Stand 13.15 Uhr) nicht besonders umfangreiche – Leserdiskussion ist hier nachzuverfolgen: sueddeutsche.de/politik/leserdiskussion-ihre-meinung-zum-kirchenasyl-1.4266756.

Die eher kritischen Stimmen äußern sich u.a. dahingehend, dass

  • die Kirchen sich an Jesus' „Zwei-Reiche-Lehre“ halten sollten,
  • der Rechtsstaat ausgehöhlt werde bzw.
  • Kirchen quasi ein „rechtsfreier Raum“ seien und
  • es Zeit für eine „richtige“ Säkularisierung sei.

Die (bislang) wenigen wohlwollenden Stimmen setzen den Sachverhalt mit den Werten des christlichen Abendlandes in Verbindung.