Von Raumschiff-Serien zu „Multi-Kulti“ in Deutschland

Im Rahmen des „Aufräumens“ bzw. „Abräumens“ von Notizen ist auch dieser Auszug eines Beitrags aus dem Heise-Forum von 28. Februar 2018 aufgetaucht. Aufhänger ist der Heise-Text zum „hiesigen Serienstart von 'The Orville'“, einer „Star Trek“-inspirierten Serie des Family-Guy-Machers Seth MacFarlane.

In einem deutlich grün bewerteten Text zieht ein Leser einen großen Bogen von Raumschiff-Serien (konkret: „Star Trek: Discovery“) zu „Toleranz“ und „Multi-Kulti“ auf der Erde:

Die "Multi-Kulti-Kultur", für die ja auch die Föderation ein Zeichen ist, wird von vielen gefürchtet. Was für die einen kulturelle Vielfalt ist, ist für die anderen ein immer gleicher Mischmasch, der dann darin mündet, dass die Menschen an dem Hauptbahnhof in München genauso aussehen wie am Hauptbahnhof in Hamburg.

Wenn auf jeder Raumschiffbrücke verschiedene Aliens sitzen, ist das natürlich Vielfalt. Gleichzeitig geht es dann aber auf jeder Raumschiffbrücke gleich zu. Wo die einen eine Bereicherung der Kultur sehen, sehen andere sie gefährdet. [...]

Wer Toleranz übt, der muss natürlich auch tolerieren, wenn eine Gruppe kein Multi-Kulti will. Gerade das wäre ein ganz großes Thema unserer Zeit.
Quelle: heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Deutscher-Serienstart-von-The-Orville-Seth-MacFarlane-versucht-sich-an-Star-Trek/Re-Vermutlich-nicht/posting-31949466/show