"Nicht mehr mein Land, meine Heimat"

Jürgen Domian, ein "deutscher Autor und Journalist" (siehe Wikipedia), hat am 23. April auf der Website des Kölner Stadtanzeigers die Kolumne "Nicht mehr mein Land, meine Heimat" veröffentlicht, deren Überschrift offensichtlich auch die Überschrift dieses Beitrags wurde.

Vergleichsweise schnell nach der Veröffentlichung wurde der Artikel von dem Kölner Rechtsanwalt Ralf Höcker auf Facebook geteilt. Dabei beschränkte er sich auf eine knappe Hinleitung und ein längeres Zitat:

"Die ersten Linken wachen auf (Jürgen Domian, SPD):
„Übrigens, wir waren in den 90er Jahren schon mal so weit, dass zwei Männer am Samstagabend entspannt Hand in Hand über die Kölner Ringe schlendern konnten. Heute sollten sie das nicht mehr wagen. Zu groß die Gefahr, eins in die Fresse zu bekommen. Und das nicht von Nazis oder anderen Bekloppten, sondern von Männern, die selbst oder deren Eltern aus muslimisch geprägten Gesellschaften stammen. Aus Gesellschaften, in denen Schwulenhass, Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus zum Alltag gehören.“"

Ein paar Stunden später folgte Imad Karim, ein "libanesisch-deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalist" (siehe Wikipedia), ebenfalls mit einem "Share" via Facebook, setzte allerdings eine deutlich längere (und auch persönliche) Stellungnahme zu dem Link:

"…gar kein Erbarmen!

Sie beginnen, aufzuwachen und das auszusprechen, wofür sich ein Immigrant bzw. ein Deutscher mit Migrationshintergrund wie ich, sich vor den Gerichten mit dem Vorwurf der Volksverhetzung konfrontiert sieht.

Sie beginnen aufzuwachen, doch die Uhrzeiger sind schärfer als jedes Schwert und haben kein Erbarmen mit den Verspäteten, gar kein Erbarmen!"

Die in dem hier zitierten Ausschnitt im letzten Satz angerissenen Themen werden übrigens durch den Verweis auf "Silvester in Köln" und die Aktion von Adam Amoush in Prenzlauer Berg (siehe z.B. KStA vom 19. april) mit Inhalten angereichert.