Presseschau November 2019

Wie bisher ist auch diese Presseschau eine subjektive Zusammenstellung von interessanten Artikeln (es geht u.a. um den „Brief eines Klimaleugners an einen Sportsfreund“, um ein avisiertes FFF-Happening im Berliner Olympiastadion, „Sippenhaft“ für Kita-Kinder und „Gendermedizin“), die keinen Anspruch auf thematische und inhaltliche Vollständigkeit erhebt.

30. November

Der auf Achgut veröffentlichte Brief eines „Klimaleugners“ an einen Sportsfreund sorgt bei einem Teil der Leser in den Social Media für Erheiterung und trifft bei einem anderen Teil auf Zustimmung.

29. November

Der Merkur beschäftigt sich in einem kontinuierlich aktualisierten Beitrag mit „Clan-Chef Miri“, der am Istanbuler Flughafen stante pede kehrt machen musste, obwohl er sich tags zuvor aus Sorge um seine Sicherheit nicht aus dem Haus getraut habe. Und was Zahlen angeht: Die Großfamilie soll aus 3.000 Personen bestehen, von denen 1.800 bereits mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind.

28. November

Aufgrund einer drohenden Überlastung der Stromnetze durch private Ladesäulen könnten selbige ihren Strom staatlich rationiert erhalten, schreibt der Focus.

27. November

Nachdem die Polizei in Baden-Württemberg „erneut“ eine „mutmaßliche Gruppenvergewaltigung“ gemeldet hat, schlüsselt Göran Schattauer für Focus auf, „wer die Täter sind, woher sie kommen, warum sie es tun“

In ihrem Zeit-Kommentar „Eine Frage der inneren Sicherheit“ zur PKS 2018 bzw. dem Detailthema „Gewalt gegen Frauen“ blendet Elisabeth Raether aus, dass tödliche Gewalt auch gegen Männer ausgeübt wird. Gegen Ende seiner Spiegel-Kolumne vom 5. Dezember beleuchtet ex-Richter Thomas Fischer diese Unterscheidung in Opfer zweiter und Täter erster Klasse, indem er spitz vorschlägt, doch einmal „Ausländer“ statt „Männer“ und „Deutsche“ statt „Frauen“ zu schreiben.

26. November

Der „Netz“-Politiker, der von der Piratenpartei zur „alten Tante SPD“ gewechselt ist und sich dann zurückgezogen hat, also Christoph Lauer, hat für den Tagesspiegel einen Kommentar geschrieben, in welchem er das avisierte Happening im Berliner Olympiastadion als „eine einzige, unfassbare Verschwendung von Zeit, Geld und Ressourcen“ bezeichnet. In seinem Text bekundet er zudem, dass es „wirklich schwer“ falle, das „ganze nicht für ein Projekt von Jan Böhmermann oder der Partei „Die Partei“ zu halten“.

Weil mit Alice Schwarzer „schon wieder eine weiße Frau“ an einer Hochschule in Österreich reden darf, protestiert die örtliche ÖH (Der Standard).

25. November

Wie auf T-Online.de zu erfahren ist, „stürmten“ im Anschluss an eine Schlägerei in einer Shisha-Bar 15 Beteiligte die Notaufnahme der Düsseldorfer Uniklinik, um noch einmal mit zwei Beteiligten der anderen Familie in einen Dialog zu treten.

Wie der Stern berichtet, echauffieren sich „die“ Social Media über Dieter Nuhr, der etwas gesagt haben soll, was Greta Thunberg in Beziehung zu Hitler und Stalin setzt - was aber auch der Stern nur indirekt wiedergeben kann, weil Nuhr seine Aussagen vor Live-Publikum tätigte und die zitierende Lokalzeitung ebenfalls kein direktes Zitat verwendet.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die USA durchaus mit der Volksrepublik China verglichen, was nicht überall auf Zustimmung stößt, wie Wallstreet Online dokumentiert.

Klimaaktivisten, in diesem Fall mit Luisa Neubauer als Aushängeschild, wollen 60.000 Tickets á 29,95 EUR verkaufen, damit am 12. Juni 2020 im Berliner Olympiastadion eine große „Bürger*innen-Versammlung“ stattfinden kann. Laut der Hamburger Morgenpost werde der avisierte Veranstaltungsort als „historisch unsensibel“ bezeichnet - was aber weniger mit dem Fußballverein Hertha BSC als Dauergast oder den regelmäßigen Großkonzerten zu tun hat als vielmehr damit, dass dort „die Nazis 1936 Olympische Spiele veranstaltet“ haben.

24. November

Vom Bundeskongress der „JuSos“, sprich der „Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands“ berichtet die _Welt_Politikredakteurin Ricarda Breyton, dass die offensichtliche Mehrheit der Anwesenden mit dem Grundsatzprogramm auf einen „demokratischen Sozialismus“ zusteuert.

Man könnte es „Sippenhaft“ nenne, was die Märkische Allgemeine hinter der Paywall beschreibt: dass Tagesmütter die Betreuung verweigern, „weil Eltern AfD-Anhänger sind“. Hinweis: Das Grundgesetz (z.B. Art. 3) definiert die Abwehrrechte des Bürgers gegenüber dem Staat, in Fällen wie diesem sind andere Normen heranzuziehen.

22. November

Der Attentäter von Fritz von Weizsäcker kann schon mal kein „Rechter“ sein, denn sonst wäre dieser Zusammenhang in der „Begründung“ der Tat, wie sie beispielsweise auf Focus nachzulesen ist, auch genannt worden. Stattdessen darf man es durchaus Sippenhaft nennen, wenn ein Nachgeborener für die tatsächlichen oder vermeintlichen Taten seines Vaters „zur Rechenschaft“ gezogen bzw. „bestraft“ wird - in diesem Fall für eine Argumentationskette, die bei dem Einsatz von „Agent Orange“ in Vietnam anfängt.

21. November

Weil eine junge, noch nicht allzu lang im Bundestag vertretene Partei eine Veranstaltung in einer Halle abhält, deren Namensgeber „Volkswagen“ heißt, hat eben jener Sponsor entschieden, den Namen während der Veranstaltung abhängen zu lassen. Dem Kommentator der Welt gefällt es, die Leser kommentieren teils zustimmend und teils auf die Schwächen der Argumentation hinweisend.

Obwohl es „teilweise realistisch und teilweise abstrakt“ sei, es „nirgendwo einen Halbmond“ gebe und auch „keine türkischen oder islamischen Symbole“, wird das Denkmal für den polnischen König Jan III Sobieski in Wien nicht geschätzt, weil es Sicht der die Behörden „einen anti-türkischen Unterton“ habe. Das Denkmal wird daher nicht auf dem Kahlenberg, sondern in Krakau aufgestellt.

20. November

Es ist halt eine Frage der Interpretation, ob eine Partei, die im Vergleich zur vorherigen Wahl 3,9 Prozentpunkte dazugewonnen hat, zu den Verlierern der Europawahl 2019 gehört (sie lag damit 1,6 Prozentpunkte unter dem Ergebnis zur Bundestagswahl 2017). Für den Tagesspiegel will der „Politik- und Kommunikationsberater“ Johannes Hillje aber auf etwas anderes hinaus - dass eben diese Partei „gesellschaftliche Schlüsselpositionen einnehmen“ will und was man tun könne.

19. November

In einem gemeinsamen Beitrag weisen drei Reporter von WDR und NDR darauf hin, dass Hinweise von Menschen aus Deutschland zu Verhaftungen von Urlaubsreisenden in die Türkei führen können. Als Überschrift wählen sie dafür „Wenn deutsche Nachbarn denunzieren“.

Der langjährige Chef von „Hohenschöhnhausen“ schreibt in der NZZ über den neuen Verleger und Eigentümer der Berliner Zeitung, der eine Vergangenheit als „IM“ hat und zum 30. Jahrestag des Mauerfalls in seinem neuem Blatt u.a. mit einer Würdigung von Egon Krenz Aufmerksamkeit erregte.

Wer polnisch spricht oder versteht, ist bei den Bildern von Wyborcza vom Friedhof in Bytom (Beuthen) klar im Vorteil. Ansonsten dürfte dem aufmerksamen Beobachter auffallen, dass „Schwaben“ „raus“ sollen (so wie in Berlin) und die Liste der Spender frontal und in gleicher Größe wie die Gedenkschrift eingearbeitet wurde.

Der NZZ-Artikel von Susanne Gaschke zum Zustand der bundesdeutschen SPD kann sich durchaus als hartes Urteil interpretieren lassen, trifft ausweislich der Kommentare in der Tendenz aber den Geschmack bzw. die Sichtweise der Leser.

18. November

Der journalistische Satz „Nicht zuletzt wegen seiner jüdischen Vorfahren empfinde er Brandners Mitgliedschaft in der traditionsreichen Studentenverbindung als „unerträglich“, sagte Wimmer jetzt dem Tagesspiegel in dem Text von Hermann Horstkotte lässt sich auf zwei Arten interpretieren - der „Regensburger Agilolfe“ Stephan Brander solle aufgrund seiner eigenen Vorfahren ausgeschlossen werden oder aufgrund der Vorfahren des Bonner Rechtsanwalts und „Kartellbruders“ Raimund Wimmer.

Im https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/dieter-nuhr-zahlreiche-menschen-haben-einen-gerichtshof-im-kopf/25240978.html tete: Interview mit dem tagesspiegel spricht Dieter Fuhr u.a. über „Greta“

17. November

Unter der Dachüberschrift „Gendermedizin“ schreiben Sarah Maria Brech und Wiebke Hollersen einen „Paywall“-Welt-Artikel darüber, dass Männer und Frauen unterschiedlich erkranken würden, was laut Überschrift „Der kleine, fatale Unterschied zwischen Mann und Frau“ sei und damit im Subkontext auf eine binäre Geschlechterordnung verweist.

Wie das Handelsblatt berichtet, will die FDP-Bundestagsfraktion die Abwahl von Ausschussvorsitzenden präzisieren lassen. Anlass ist die erstmalige Abwahl eines Vorsitzenden, in diesem Fall ein Thüringer Parlamentarier und Mitglied einer Fraktion, die noch nicht so lange im Bundestag sitzt.

„Geburt und Mutterschaft sind der Amboss, auf dem die Ungleichheit der Geschlechter geschmiedet wurde“, schreibt Rachel Cusk in einem Buch über das Mutterwerden, das auf Spiegel.de rezensiert wird. Hinweis: Es kann sich lohnen, die Kommentare zu lesen.

Der Spiegel-Bericht über den NYT-Bericht über Chinas Gulag-System“ kommt ohne Kommentare und bislang ohne nennenswerten politischen Widerhall (jedenfalls in den hiesigen Medien) aus.

16. November

Wie _PBS_berichtet, werden die USA einen russischen Antrag an die Vereinten Nationen, die Glorifizierung von Nationalsozialismus zu bekämpfen,... nicht unterstützen. Auch wenn grundsätzlich eine inhaltliche Übereinstimmung bestehe, werde der Verfassungszusatz mit dem Recht der freien Rede höher gehängt. Twitter-Nutzer @NikGerassimow sieht das deutlich kritischer, weil es etwas über die Bundesrepublik aussage, die sowohl die USA als auch die ebenfalls konträr abstimmende Ukraine „umgarne“.

15. November

Der Soziologe und Politikwissenschaftler Floris Biskamp, der an der Universität Tübingen derzeit Koordinator des Promotionskollegs „rechtspopulistische Sozialpolitik und exkludierende Solidarität“ ist, schreibt für den Tagesspiegel „Wider die Mär vom Rechtsruck“, die lediglich „bestehendes Potenzial“ mobilisiere.
Dabei stellt er u.a. fest, dass es für „fast jede skandalöse Äußerung aus der AfD“ in „sämtlichen Jahrzehnten der Nachkriegsgeschichte eine Entsprechung“ gebe – diese allerdings aus den den Parteien der „Mitte“ gekommen seien und „nicht in allen Fällen so skandalisiert wurden wie heute“.

Um Steuerbetrug zu verhindern, sollen ab 2020 sämtliche Kassen, also auch beim Bäcker, Belege für den Käufer ausdrucken, berichtet die WiWo mit Material von dpa. Angesichts digitaler Kassen sei die Belegpflicht jedoch nicht zwingend notwendig, so HDE-Steuerexperte Ralph Brügelmann.

Wer auf der Stelle nach einem Job ist, wird sich vielleicht durch die Sammlung kreativer Hinweise für die Bewerbungsunterlagen, die die Welt zusammengestellt hat, inspirieren lassen.

Mit : „jakobinischem Furor“, so die SZ, setze sich der oftmals als „Satiriker“ apostrophierte ÖR-Angestellte Jan Böhmermann dafür ein, „den Hohenzollern“ alles wegzunehmen, „was sie besitzen, und zwar legal“.

13. November

„Judaslohn“ für Lindenberg, eine Zeitung im Parlament, Vorwürfe gegenüber Frank Steinmeier… und noch ein paar andere Dinge sind für den Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages Grund genug, erstmals in der 70-jährigen Geschichte den Vorsitzenden abzuwählen (Tagesschau).

Die Liste der Unterschriften der über 11.000 Wissenschaftler, die vor dem „Klimanotstand“ warnen, sei ein „PR-Desaster“ gewesen, heißt es in einem Artikel auf eigentümlich frei, dessen Aufmacher die Empfehlung Annalena Baerbocks ist, „Klimaskeptiker“ in der Presse zu boykottieren.

Ist Facebook als Unternehmen rassistisch? Mit dem Memo von „nicht-weißen Facebook-Mitarbeitern“ popuop:yes, die sich anonym äußern, ist die Antwort klar (Heise).

12. November

Einer der Kommentatoren unter dem Tagesspiegel-Artikel über die Berliner Genossenschaften, die aufgrund des Mietendeckels keine Wohnungen bauen wollen, möchte durch die Kommentare im Forum entdeckt haben, „wie hauchdünn der Firnis demokratischer Rechtsstaatlichkeit bei den Fans des Mietendeckels ist“.

Es ist nicht statthaft, nur weil es um Köln und feiernde Menschenmassen geht, bei dem „Vorfall“ mit Kabelbinder (KStA) beim Sessionsauftakt gewissen Mutmaßungen anzustellen.

Manfred Haferburg rechnet für AchGut vor, was die Energiewende koste und bezeichnet es in der Überschrift als „Gau im Illusionsreaktor“, denn Energie lasse „sich nicht wenden“.

Weil der FR-Text über das „Manspreading“ von Stefanie Giesinger (auch wenn das Wort selbst nicht vorkommt, wohl aber die Social-Media-Kritik daran) vom 8. Oktober (und aktualisiert am 14. Oktober) am 12. November noch einmal aktualisiert wurde, ist er durch Algorithmen nach oben geschoben worden.

Wenn die SZ über den neuen „Ausnahmezustand“ der schwedischen Polizei aufgrund ausufernder Bandengewalt (mit einem Anstieg bei Bombenattacken) schreibt, und der Autor ausdrücklich darauf hinweist, „Schweden als Ganzes als Heimstatt der Gewalt darzustellen“, wäre aufgrund der geringen Anzahl von Gewaltopfern pro 100.000 Menschen „also nicht fair“, könnte man das fast als „betreutes Denken“ bezeichnen. Da schwedische Zeitungen zudem „für gewöhnlich nicht über die ethnische Herkunft der Kriminellen“ schreiben, bezieht sich der Autor auf ungenannte „Experten“, nach denen die „meisten jedoch aus der zweiten oder dritten Generation von Immigrantenfamilien“ stammen.

11. November

Dass Print-Journalismus leidet (was weniger die Anfälligkeit für Autoren wie Claas Relotius meint, sondern schlicht die Auflagen- und Anzeigenerlösentwicklung), ist eine Binsenweisheit. Dass und wie der Burda-Verlag nun mit einer Kampagne für das gedruckte Wort wirbt, hat Übermedien unter der Überschrift „verlogener Kampf“ aufgeschlüsselt.

Die Reform des Rundfunkbeitrags sei gescheitert, so Heise. Jetzt werde „18 Euro + x“ erwartet.

Bundesfinanzminister Scholz setzt Prioritäten, aus Sicht der WiWo aber vielleicht die Falschen, denn „kleine Aktionäre“ sollen durch eine neu ausgesteuerte steuerliche Regelung für „kleine Rentner“ zahlen. Schon einen Tag zuvor ging breit durch die Medien, wie er die Steuereinnahmen erhöhen will – indem „Männer-Vereine“ (O-Ton Tagesschau) nach einer Änderung des Gemeinnützigkeitsrechts keine Spendenquittungen mehr ausstellen dürfen.

10. November

Im Interview mit Mark Hübner-Weinhold arbeitet die Wiwo heraus, dass die Serie Game of Thrones „ein Lehrstück für Führungskräfte“ sei.

9. November

Es ist irgendwie schade, dass der Erfahrungsbericht eines Mannes aus Uganda über Rassismus in China auf Spiegel.de ohne Kommentare auskommen muss.

Mit der Wirtschaftswoche spricht Professor Antony Mueller über „den Herrschaftsanspruch des Marxismus, seine heutige Erscheinungsform und seine zersetzende Wirkung auf Bürgertum, Kapitalismus, Markt und Freiheit“.

Weil „mehrere Verbände und die Telekom massiv“ gegen die Freiheit bei der Wahl eines Routers vorgingen, so Heise, drohe nun die „Wiederbelebung des Routerzwangs“.

7. November

„In der Kleinfamilie wirkt das Mittelalter nach“, will ein ein Forscherteam herausgefunden haben. Der Tagesspiegel veröffentlicht einen dpa-Beitrag, der die These möglicherweise vereinfache und einen Faktor überbetone.

Ob jetzt der „Damm zur AfD“ breche, fragt die Zeit in ihrem Artikel „Die Selbstzerstörung der CDU“ über die Thüringer CDU. Darin enthalten: die Beurteilung der Die Linke und der AfD als der „alte und der neue politische Paria“, die „erstmals in einem deutschen Parlament eine unfreiwillige, aber stabile Blockademehrheit“ bilden.

Die Mainzer Jusos greifen einen freien Kandidaten an, weil der Mitglied einer Studentenverbindung ist, deren Vereinsfarben denen des Kaiserreichs entsprechen – schwarz-weiß-rot. Laut Juso-PM werde das Haus der Verbindung mit der „sogenannten Reichskriegsflagge“ geschmückt, was mit Sicherheit eine politische Übertreibung darstellt, wenn man das Bild im Artikel beispielsweise mit dem Wikipedia-Artikel Reichskriegsflagge abgleicht.

6. November

Die Welt lässt den „Leitenden Redakteur Geschichte“ zusammenfassen, (https://www.welt.de/geschichte/article203067278/Fall-der-Mauer-So-pleite-war-die-DDR-1989-wirklich.html text: wie Pleite „die DDR 1989 wirklich“ popup:yes) war - und deshalb seitens des Zentralkomitees die Grenzöffnung am 9. November wohl eher unbeachtet blieb.

Gastautor Ulrich Schödlbauer nimmt sich in einem dreiteiligen Beitrag für AchGut die „apokalyptischen Reiter der Klimapolitik“ vor – im dritten Teil geht es vor allem um das IPCC.

5. November

Die Redakteure des Merkur aus München wissen durchaus, mit Überschriften Klicks zu generieren, denn ein „Rewe-Produkt sorgt für Empörung“, weshalb eine „Kundin ‚wirklich geschockt‘“ ist. Auslöser: https://www.merkur.de/verbraucher/rewe-produkt-sorgt-fuer-empoerung-kundin-wirklich-geschockt-geht-gegen-wuerde-zr-13075180.html zwei kopulierende Marzipanschweinchen mit dem Hinweis, dass auf diese Art Schweinefleisch gemacht werde.

4. November

Weil elterlichseits ein Arbeitsvertrag vorgelegt werden konnte, darf die Familie des 14-jährigen Hauptverdächtigen bei einer Vergewaltigung in Deutschland bleiben.

2. November

Krisen könnten manchmal auch die Gegensätze verschärfen, lautet der Schlusssatz des NZZ-Artikels darüber, dass die USA in eine „Apartheid der Zuversicht“ treiben.

1. November

Die Zeitung mit den großen Buchstaben (Bild) hält (selbsterklärten?) Naturschützern vor, dass sie in Wahrheit keine seien – weil sie als „Baumbesetzer“ Müllberge hinterlassen hätten.

Zum Hintergrund
Unter dem Tag Linkschleuder (und mit wechselnden Überschriften) werden jene Artikel versammelt, die "aus den Streams" der verschiedenen Social-Media-Kanäle kommen. Die redaktionelle Darstellung variiert, doch eine klare Nennung der Medien und der Veröffentlichungsdaten ist konsistent. Die ausgewählten Medien sind entweder hiesige oder internationale etablierte Medienhäuser jeglicher Couleur, "neue" Medien (sprich Online-Medien) oder lesenswerte Blogs. Die Einordnung der Informationen obliegt üblicherweise dem Leser.