Presseschau: Quick & Dirty

Nachdem es die letzten Male immer recht viel zu scrollen gab, ist die aktuelle Presseschau (karnevalsbedingt?) etwas kürzer – aber nicht minder interessant!

9. Februar

Karneval ist die Zeit, in der sich böse Taten mit einer guten Verkleidung tarnen lassen (jedenfalls ist das die Vermutung auf Basis der Täterbeschreibung): Sexualdelikt in Bonn – Sex-Angriff an Karneval: Mann missbraucht 23-Jährige vor Kneipe (Focus)

Der Text enthält eine Meinung, anders als andere aber auch den inkriminierten Text im Original: SPIEGEL vertuscht Mord an Steingart als Sturz (Spiegelkritik)

“I can confirm that I did attend the 2014 legislative softball game with a number of members and my staff. I can also say I have zero recollection of engaging in inappropriate behavior and such behavior is inconsistent with my values.” Morning Mix – Female California lawmaker behind #MeToo push is accused of groping male staffer (Washington Post)

8. Februar

Während in der echten Welt rothaarige Menschen aller Geschlechter und aller Farben noch diskriminiert werden, gehört dies in Digitalien bald der Vergangenheit an: Endlich hat die Emoji-Diskriminierung von Rothaarigen ein Ende – Diese 157 neuen Emojis kommen im Herbst (Zett)

Wer als bayerischer Emigrant im Rheinland lebt, sollte den grundsätzlichen Gedanken nachvollziehen können: Noa K. Ha – "Kostüme sind nicht unschuldig" (Zeit)

7. Februar

"Als gäbe es kein Morgen mehr, konzentriert sich die deutsche Politik auf das Jetzt und das Gestern": Gastkommentar – Die deutsche Lust am Niedergang (NZZ)

Man könnte es auch vorauseilenden Gehorsam nennen: Bezirk Tulln – Studentenverbindungen legten ihre Liedertexte offen (Niederöstereichische Nachrichten)

6. Februar und älter

Argumentativ klingt das gerade nach der vorletzten Patrone, mit der Zustimmung erhofft wird: Zuwanderung und Arbeit – Migrantinnen entlasten Familien (FAZ, 6. Februar)

Hm... Analysis – Trump immigration plan could keep whites in U.S. majority for up to five more years (Washington Post)

"How is a far-right party drawing voters from labor, a traditional bastion of the left? The question is not academic, but goes directly to the heart of the emerging threat the AfD presents to Germany’s political establishment, including Chancellor Angela Merkel": Workers of Germany, Unite: The New Siren Call of the Far Right (NY Times, 5. Februar)

Aus dem Archiv (2008) geholt. Einer der hier genannten Namen ist aktuell wieder in Medien: Abgeordnete – Neger gesucht (Spiegel, 18. August 2008)

Zum Hintergrund
Unter dem Tag Linkschleuder (und mit wechselnden Überschriften) werden jene Artikel versammelt, die "aus den Streams" der verschiedenen Social-Media-Kanäle kommen. Die redaktionelle Darstellung variiert, doch eine klare Nennung der Medien und der Veröffentlichungsdaten ist konsistent. Die ausgewählten Medien sind entweder hiesige oder internationale etablierte Medienhäuser jeglicher Couleur, "neue" Medien (sprich Online-Medien) oder lesenswerte Blogs. Die Einordnung der Informationen obliegt üblicherweise dem Leser.