„Räumungsverkauf“ bei DuMont

Wie u.a. Meedia berichtet, trennt sich der Kölner Zeitungsverlag DuMont von seinem Kerngeschäft – den Zeitungen. Dabei dürften, so Meedia in dem Artikel Wenn Journalismus zur Bad Bank wird: Was der Räumungsverkauf bei DuMont für das Zeitungsgeschäft bedeutet vom 26. Februar, „allenfalls die Marken um den Kölner Stadtanzeiger [...] als Filetstück durchgehen“, während die „Blätter in der Hauptstadt (Berliner Zeitung, Berliner Kurier) oder in Hamburg (Morgenpost) [...] Kaufinteressenten eher abschrecken“ dürften.

Ansonsten wird in dem Artikel auch Mathias Döpfner, Chef des Axel-Springer-Verlags, zitiert, der staatliche Förderleistungen ablehne („lieber Insolvenzen bei Zeitungen als der Verlust ihrer Unabhängigkeit“).

Der Meedia-Autor indes geht davon aus, dass eben solche Subventionen durchaus denkbar seien und eines Tages (in welcher Form auch immer) kämen. Die spannende Frage ist dann: Wird die Gießkanne über jedem Medium ausgeschüttet und oder müssen bestimmte Vorgaben erfüllt werden – und wie wird sichergestellt, dass die Mittelvergabe frei von Nepotismusvorwürfen ist und bleibt?