Schleppende Kampagne

Am 7. April ging es hier unter der Überschrift "Helfershelfer der AfD" (taz) schon einmal um die Haltung von Terre des Femmes zur Vollverschleierung.

Wie es scheint, ist das Thema weiterhin aktuell, allerdings auch nicht beliebt:

Eine Partei hat Terre des Femmes allerdings auf ihrer Seite: die AfD. Die Frauenrechtsorganisation wehrt sich gegen den Vorwurf, sie stelle sich auf die Seite von Rassisten. Ali Ertan Toprak, der Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Immigrantenvereine, unterstützt sie dabei: "Es geht um die Errungenschaften der Aufklärung. Religionskritik ist kein Rassismus. Ich komme mir wirklich blöd vor, dass ich im 21. Jahrhundert hier in Deutschland solche Sätze von mir geben muss."

Dennoch verläuft die Kampagne bisher schleppend. Weniger als 10.000 Unterschriften hat Terre des Femmes bisher gesammelt. Das liegt auch daran, dass große Onlineplattformen für Petitionen nicht für sie werben. Aus Angst vor Beifall von der falschen Seite.–Terre des Femmes – Kopftuchverbot für Mädchen gefordert (Tagesschau, 23. August)