Schule im Jahr 2018

Durch eine Verkettung von "Umständen" erscheint dieser Beitrag mit zwei bis drei Wochen Latenz...

Wer den Artikel Schulen vor dem Kollaps – Lehrer verzweifeln an Flüchtlings-Willkommensklassen (Welt, 19. Juli), aus dem das Zitat

"16-jährige pubertierende Analphabeten aus dem Irak und Afghanistan sitzen neben zwölfjährigen Mädchen aus bürgerlichen syrischen Familien, die fließend Englisch sprechen. Sie gehen alle in eine Klasse, um die deutsche Sprache zu lernen."

stammt, schlimm findet, sollte besser nicht das Buch "Lehrer über dem Limit" lesen oder den Beitrag Integrations- & Flüchtlingsdebatte: „Ich bin im Ghetto gelandet!“ – Warum unser Schulsystem scheitert (Got und die Welt, 5. Juli) eines Referendars über "eine Gesamtschule eines ärmeren Viertels im Ruhrgebiet" lesen.

Verzweifeln sollte man aber trotzdem nicht. Seit Jahren schon steigt die Zahl der studierfähigen jungen Menschen, die zudem ausweislich ihres Abgangszeugnisses deutlich klüger sind als frühere Generationen – siehe z.B.

So schlecht kann es also nicht um das hiesige Bildungssystem bestellt sein.