The European: Debattenbeiträge zu "Armut" bzw. dem "Armutsbericht"

Ein Debattenmagazin, das tatsächlich gegensätzliche Meinungen – und manchmal auch solche, die außerhalb des Mainstreams liegen – zu Wort kommen lässt? Gibt's tatsächlich: The European.

Aktuelles Beispiel: Im monatlichen Debattenbeitrag zum Thema "Armut in Deutschland" hat heute Rainer Zitelmann, mehrfacher Buchautor sowie Gründer und Inhaber von Zitelmann.PB den Artikel Armut als politischer Kampfbegriff veröffentlicht und darin u.a. den offiziellen Armutsbegriff als "unsinnig" bezeichnet, sich gegen eine "Umverteilung auf Rekordniveau" ausgesprochen und kritisiert, dass die Ursachen der Armut "nicht bekämpft" werden.

Zwei Monate zuvor kam an gleicher Stelle Christoph Butterwegge, damals Kandidat der Partei DIE LINKE für das Amt des Bundespräsidenten, mit dem Beitrag Lasst uns endlich über Armut sprechen zu Wort und kritisierte die "unheimliche Macht der Reichen und Hyperreichen" sowie die "doppelte Ausgrenzung der Armen" und konstatierte eine "politisch motivierte Fehlperzeption der Armut".

Und wer den Links folgt, stößt unter Umständen auch auf Die Armutslüge in Deutschland von Gerd Habermann. Der Professor an der Universität Potsdam und Initiator der Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung für eine freie Gesellschaft beschäftigt sich damit, "wie relativ der Armutsbegriff ist."

Ganz wichtig: Wie es sich für ein Debattenmagazin gehört, lässt The European selbstredend auch Kommentare unter den Beiträgen zu. Deren Lektüre kann nicht schaden, um zum eigenen Blick sowie dem der Autoren unter Umständen noch weitere Aspekte zum jeweiligen Sujet zur Kenntnis zu nehmen.