„Uni, Algebra, Medizin - und sogar die Brille“

Dem Medium entsprechend dürfen Botschaften mal lang, mal kurz, mal ernsthaft, mal pointiert sein. Der Bento-Nachrichtenchef Marc Roehlig jedenfalls bedient Twitter konsequent und zeigt dabei auch eine klare Haltung:

Jetzt kommt aber ein "aber"... Denn unabhängig von der Textlänge kann es nicht schaden, seine Aussagen so zu tätigen, dass die Faktenlage wahlweise eindeutig korrekt ist oder, wenn eindeutig "schwarz" bzw. eindeutig "weiß" nicht möglich ist, Grautöne auch als solche sichtbar werden. Konkret heißt das:

  • Zur Geschichte der Universitäten schreibt die Wikipedia: "Die aus dem christlichen Bildungswesen und -gedanken des mittelalterlichen Westeuropas entstandene Universität gilt als eine klassisch europäische Schöpfung" – siehe Geschichte der Universität
  • Bezüglich der Algebra haben sich die alten Babylonier, die alten Ägypter, die alten Griechen und im fünften Jahrhundert die Inder beschäftigt – siehe in der allumfänglichen Online-Enzyklopädie den Eintrag Algebra
  • Zur Medizin sei beispielhaft auf die GEOlino-Kurzbiographie des ca. 370 vor Chr. gestorbenen Hippokrates verwiesen sowie auf den Wikipedia-Text über die medizinischen Leistungen der alten Ägypter ab 2.600 v. Chr. – siehe Weltveränderer – Hippokrates bzw. Medizin des Altertums
  • Über die Geschichte der Brille schreiben die Optik-Experten von Zeiss: "Schließlich waren es italienische Mönche, die im 13. Jahrhundert die erste halbförmig geschliffene Linse anfertigten" – siehe Die Geschichte der Brille – Vor rund 700 Jahren wurde die erste Sehhilfe erfunden

Weitere Anlaufstellen, die auch einige der vorgenannten Punkte ansprechen bzw. in der Gegenwart verankert sind, finden sich hier:

Screenshot: @marcroehlig am 19. März