„Vereinheitlichung der Politik“

Der Nachfolger von „AKK“ als Ministerpräsident eines kleinen Bundeslandes betont gegenüber der Zeit (11. Februar), dass die „WerteUnion“ eine „Beleidigung für CDU-Mitglieder“ und der Zusammenschluss überflüssig sei, weshalb sich die Mitglieder der „Werteunion“ überlegen sollten, ob sie noch ihren Platz in der CDU hätten.

In der Zeit-Leserschaft wird der Artikel durchaus motiviert diskutiert, wobei eine Demarkationslinie ist, ob die CDU nach links gerückt sei oder nicht (ein Leser stützt seine Position auf Aspekte wie die Abschaffung der Wehrpflicht, die Abkehr von der Atomkraft, die Ehe für alle und den Mindestlohn).

Ein Leser entscheidet sich jedoch für das große Bild:

„Wenn sie diese Gruppierung [gemeint ist die Werteunion] rausdröngen (sic!), bleibt fast nichts mehr übrig. Dann zerfällt die CDU endgültig und die Unterschiede von SPD, FDP, Grüne bis CDU/CSU verschwimmen noch mehr. In der panischen Abgrenzung gegen rechts wird nicht nur jede Duldung bis Koalition als mögliche Option verlangt, nein ein auch eine Vereinheitlichung der Politik. Wenn zwischen eine nach rechts gerückte SPD, eine nach links gerückte CDU, die militarisierten und neoliberalisierten Grünen und eine unkenntliche FDP kaum ein Blatt Papier mehr passt, kann man sich das wählen sparen.“
-Kommentar #4 von "ohdochnein"