Wohnraum, Meinungsfeuerwehr, Schulkinderpolizei und mehr

Die kleinbürgerliche Xenophobie tarnt sich in den Social Media mit dem dumpfen ökonomischen Ressentiment, in den genannten Städten gäbe es bereits zu wenig preiswerten Wohnraum, weshalb der Druck in diesem Bereich noch größer würde: Frau Merkel, wir wollen mehr Flüchtlinge aufnehmen! Drei NRW-Städte schicken emotionalen Brief an die Bundeskanzlerin (Der Westen, 27. Juli)

Ergänzend zu dem Beitrag Correctiv und der Jungfernstieg hier im Blog sei auf Die Meinungsfeuerwehr von “correctiv” im Löscheinsatz (AchGut, 27. Juli) verwiesen.

Wenn man sich mal mit Eltern unterhält, was in der Schule nach der Vergabe der Noten noch so passiert... gibt es gute Gründe, die Ressourcen der Exekutive vielleicht doch an wichtigeren Orten zu allokieren: Vor den Sommerferien – Bildungsministerin für Polizeieinsätze gegen Schulschwänzer (Der Spiegel, 26. Juli)

Bislang war das massenhafte Verbrennen von Flaggen, insbesondere von US- und israelischen Flaggen, nur aus anderen Teilen der Welt bekannt: Linke Aktivisten verbrennen Hunderte Fahnen in Nürnberg (Nordbayern, 25. Juli)

Kann man sich nicht ausdenken:

"Für Mieter von Problemhäusern bietet die Stadt Herne spezielle Kurse an. Dort sollen Dinge wie Mülltrennung oder Nachtruhe näher gebracht werden."
Wohnung – Problemhäuser: Stadt Herne bietet Kurse für Mieter an (Der Westen, 23. Juli)

"Hilfsorganisationen berichteten, einige der etwa 40 Migranten lehnten es aber ab, in Tunesien an Land zu gehen, weil sie viel Geld an Schlepper bezahlt hätten": "Sarost 5 – "Migranten sitzen seit Tagen auf Versorgungsschiff im Mittelmeer fest (Focus, 23. Juli).

Lange ist's her: Deutsche helfen in Portugal (Hamburger Abendblatt, 24. August 2005)